Im Duell gegen den Tabellendritten aus Strimmig präsentierte sich unsere SG zunächst stark verbessert. Nach der lustlosen Derbyniederlage gegen Baldenau zeigte man eine motivierte Anfangsphase, in der zwar die Chancen fehlten, die aber dennoch sehenswerter war als die gesamten 90 Minuten der Vorwoche. Klare Möglichkeiten hatte die SG zwar in der gesamten ersten Hälfte nicht, trotzdem war die Partie alles in allem recht ansehnlich.

Dazu trug auch der SV Strimmig bei, dessen Konter stets für Gefahr sorgten. Diese führten jedoch ebenfalls zu keiner klaren Torchance. So waren beide Torleute nur mit dem Parieren von Weitschüssen beschäftigt, ohne dabei jedoch ernsthaft gefordert zu werden. Einzig eine Kopfballchance der Gäste sorgte im ersten Abschnitt wirklich für Gefahr (35.).

Die Zweite Hälfte begann dagegen gleich mit einem Paukenschlag. Ein perfekt getimter Ball von Max Heckler brachte Sebastian Klassen in Aktion, der den Ball am herausstürmenden Gäste-Torwart vorbeilegte - 1:0 (50.)! Statt die Mannschaft zu stärken, schien der Führungstreffer jedoch eher zu lähmen. Die darauffolgenden 20 Minuten bestimmte Strimmig das Spiel nach Belieben und die SG konnte sich beim Fußballgott bedanken, dass es nach 70 Minuten immer noch 1:0 stand. Strimmig verbuchte in dieser Phase mehrere gute Gelegenheiten, darunter auch einen Schuss an die Unterkante der Latte (68.). 

Anschließend fand die SG jedoch wieder besser ins Spiel, spielte seine Konterchancen allerdings nicht konsequent aus. Da Strimmig in der Schlussphase zunächst jedoch ebenfalls keine Möglichkeit mehr besaß, deutete alles auf den wichtigen Heimsieg hin. In der Nachspielzeit konnte Strimmig einen Freistoß von der Mittellinie allerdings doch noch zum verdienten Ausgleich nutzen (91.) Nach einem Abstimmungsproblem zwischen Torwart und Abwehrspieler kam ein gegnerischer Angreifer völlig frei zum Kopfball und nutzte dieses Geschenk zum späten Ausgleich. Da ein Abseitstor von Jan Thömmes in der Schlussminute zurecht keine Anerkennung fand, blieb es beim ärgerlichen aber gerechten Remis gegen einen direkten Konkurrenten.